Rom : Summorum-Pontificum-Wallfahrt

5SPOIm Rahmen des Jahres des Glaubens hatte der Coetus Internationalis Summorum Pontificum seine zweite Rom-Wallfahrt vom 24. bis 27. Oktober organisiert. Angesichts der Verfolgung (der Ausdruck ist genau zutreffend) der Apostolischen Kongregation der Franziskaner der Immakulata und ihres Gründers Pater Stefano Manelli wollten wir die Sache der Tradition unterstützen, insbesondere das absolute Recht auf den Gebrauch des traditionellen Meßritus, indem wir aktiv an dieser Wallfahrt teilnahmen, die von Herrn Pater Claude Barthe geleitet wurde. Diese vier Tage waren angefüllt von Messfeiern und Pontifikalvespern, Kreuzwegen und Rosenkranzgebeten, runden Tischen und offiziellen Treffen.
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Card. Castrillón Hoyos zelebriert die Pontifikalmesse am Altar des Stuhles Petri .

Diese Wallfahrt war auch die Gelegenheit, den frommen Besuch der vier großen römischen Basiliken zu wiederholen, darunter diejenige von St. Paul vor den Mauern, wo wir vom Vater Abt und seiner Gemeinschaft während unseres Auftenhaltes sehr gastfreundlich beherbergt wurden.

In der Grotte: Gebet zu Füßen des hl. Benedikt

Auch war dieses die Gelegenheit zu einer anderen Wallfahrt zu den Qellen des benediktinischen Lebens: die Grotte von Subiaco, wo der hl. Benedikt drei Jahre lebte und, wie der hl. Gregor erzählt, “wohnte allein in sich unter den Augen des himmlischen Zuschauers, weil er immer auf die Wachsamkeit über

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Die Gemeinschaft vor dem St.-Benedikt-Kloster in Subiaco.

La basilique Saint-Benoît construite sur la maison natale du saint patriarche.

Die Basilika des hl. Benedikt, erbaut auf dem Geburtshaus des heiligen Patriarchen.

sich selst bedacht war, sich immer vor den Augen des Schöpers sah. Er wohnte also in der Einöde in sich, insoferne er sich in seinen Gedankenkreis einschloß. Während nun der heilige Mann lange Zeit hindurch in jener Einöde immer mehr durch Tugenden und Wunder hervortat, scharte er viele zum Dienste des allmächtigen Gottes um sich.” Auf dem Rückweg von Rom nach Villatalla hielten wir in Nursia an, dem Geburtsort des hl. Benedikt und seiner Zwillingsschwester, der hl. Scholastika. Dort hatte der hochwürdige Pater Cassien Folsom 200 Jahre nach der Vertreibung der Mönche durch Napoleon Bonaparte zusammen mit seiner Gemeinschaft das Klosterleben wiederbegründet, und zwar in völliger Treue zu den Observanzen und zur liturgischen Tradition. Dort wurden wir mehr als brüderlich empfangen : beim Abschied wurden wir reichlich beschenkt, unter vielem anderen mit einer Kiste des berühmten Bieres, welches selbst am Tisch Papst Benedikts XVI. Geehrt und geschätzt wir. Bestellen kann man es hier au ihrer  Internetseite.

Erinnerungsfoto von unserem Besuch bei den Mönchen von Nursia.


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