21. März: kanonische Errichtung des Klosters von Villatalla

„Denn gestorben seid ihr, und euer Leben ist mit Christus verborgen in Gott“ (Kol. 3, 3).

„Denn gestorben seid ihr, und euer Leben ist mit Christus verborgen in Gott“ (Kol. 3, 3).

Empfang S.E. Bischof Borghettis auf dem Dorfplatz

Empfang S.E. Bischof Borghettis auf dem Dorfplatz

Dieser 21. März, der Tag des Heimgangs unseres Vaters, des hl. Benedikt, war ein Tag der Gnade und der Freude in Villatalla. In einer überfüllten Kirche errichtete S.E. Bischof Guglielmo Borghetti während einer Messe im traditionellen Ritus unser Kloster als Institut des Geweihten Lebens diözesanen Rechts. Die Messe wurde vom ehemaligen Generalvikar S.E. Oliveri, Mgr. Giorgio Brancaleoni, zelebriert.

Am Eingang der Kirche: Segnung der Gläubigen und des Klerus

Am Eingang der Kirche: Segnung der Gläubigen und des Klerus

Fünfzehn mit unserer Gemeinschaft befreundete Priester der Diözese und benachbarter Diözesen waren anwesend. Der Bürgermeister mit der Schärpe in den italienischen Nationalfarben und der Marschall der Karabinieri mit seinem Adjutanten vertraten die weltlichen Autoritäten des Landes. Unsere Nachbarn und zahlreiche Gläubige, Freunde und Oblaten waren gekommen, um dieser schönen und bewegenden Zeremonie mit Herz und Gebet beizuwohnen, während der Pater Jehan und Bruder Antoine ihre feierlichen Gelübde erneuerten und während Bruder Marie für drei Jahre Gehorsam, klösterlichen Lebenswandel und Ortsgebundenheit versprach.

„Nimm mich auf, o Herr, nach deinem Wort, und ich werde leben; lass mich in meiner Hoffnung niemals scheitern“ (Ritual des Gelöbnisses)

„Nimm mich auf, o Herr, nach deinem Wort, und ich werde leben; lass mich in meiner Hoffnung niemals scheitern“ (Ritual des Gelöbnisses)

In seiner Predigt entfaltete S.E. Borghetti mit großer Beredsamkeit die Definition des Mönchs, welche der hl. Benedikt gibt: ein „Gottsucher“, der aus eben diesem Gott das Absolutum seines Lebens macht. Hier soll ein Abschnitt aus der Predigt folgen, welcher die bewundernswerte Tiefe der Gedanken deutlich macht:

„Etymologisch bedeutet das Wort „Mönch“ jemanden, der „einsam“, „allein“ ist. Und da fragt man sich zu Recht: warum soll die katholische Kirche die Entscheidung von jemandem unterstützen, der „allein bleiben“ will? Wäre es denn nicht nützlicher, die Berufungen auf ein Leben hinlenken, das mehr dem Leben der Pfarreien gleicht, vor allem in Zeiten wie diesen, in denen es immer weniger Priester gibt?

Segnung der neuen Professen

Segnung der neuen Professen

Wenn man in Wirklichkeit das klösterliche Leben genauer betrachtet, dann hat es eine besondere Bedeutung im Leben der Kirche, wie das Lehramt immer betont hat. Der Mensch hat von Natur aus eine religiöse Dimension, die man nicht unterdrücken kann und die sein Herz auf die Suche nach dem Absoluten orientiert, auf die Suche nach Gott, nach dem er mehr oder weniger deutlich oder undeutlich ein unstillbares Bedürfnis empfindet.

Wenn nun im Laufe des Lebens das Bewusstsein dafür immer deutlicher wird, dann macht es aus dem Menschen einen Gottsucher. Das ist für den hl. Benedikt das wichtigste Zeichen und das Kriterium für eine echte monastische Berufung. Im Christentum ist diese Suche zur „sequela Christi“ geworden, das heißt zum „Weg, der zu Gott führt“ im Gehorsam gegen sein Wort der Gnade, der Wahrheit und des Lebens.

Der Mönch ist also kein Mensch, der einsam oder allein ist. Er ist ein Mensch, der durch die Einsamkeit seiner Lebensweise Gott, den Schöpfer des Himmels und der Erde, in das Zentrum von allem stellt, Gott, den Quell der Gnade, der dem jetzigen und dem zukünftigen Leben einen Sinn gibt, jenem zukünftigen Leben, das nach dem Tod und dem Verfall des sterblichen Leibes weitergeht. Leben und Tod werden so in der Hoffnung auf das Reich Gottes angenommen. Das ist der ganze Sinn der berühmten Vision des hl. Benedikt, als er die ganze Welt unter einem einzigen Lichtstrahl sah, der sie mit Gott verband: in ihrer engen Beziehung zu Gott werden die Dinge dieser Welt angenommen und umgeformt.

Die Gottsuche ist es also, die den Mönch ausmacht und die Achse bildet, auf der sein Gebetsleben, seine Arbeit und sein Beispiel für uns ruhen, für uns alle, die wir in dieser Welt, aber nicht von dieser Welt sind.“

Nach der feierlichen und großartigen Liturgie des Gebets folgte jene ebenso geheiligte Liturgie der Freundschaft rund um einen Apéritif; sind es doch jene fröhlichen Agape-Feiern, bei denen sich alle die zusammenfinden, die in der faszinierenden Ruhe einer und derselben geheiligten Verbindung geeint sind.

Ein Teil des Klerus mit S.E. Bischof Borghetti

Ein Teil des Klerus mit S.E. Bischof Borghetti

können Sie eine Galerie mit mehr Fotos hier sehen:   https://goo.gl/q2VD9l

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Ein AUFRUF DER BENEDIKTINER DER IMMAKULATA

Maison Saint-Jean: avant

Das Johanneshaus: vorher

PAX IN MARIA

Liebe Freunde,

Dank Ihrer Hilfe konnten wir vor zwei Jahren das Dach und die Fassade des „Johanneshaus“ genannten Gebäudes erneuern, drei weitere Zellen sollten entstehen, ein separates Refektorium und eine Küche sowie ein Kapitelsaal für die Zusammenkünfte der Kommunität. Die Bilder zeigen, was sich schon getan hat, dabei handelt es sich allerdings nur um das Äußere.

Das Johanneshaus: nachher

Das Johanneshaus: nachher

Nun sind wir dabei, das Innere zu restaurieren, und dort ist wirklich noch alles zu tun: Verputz, Malerarbeiten, Klempnerarbeiten. Elektrik, Heizung, von Fenstern und Türen nicht zu reden.

Ich weiß sehr wohl, dass viele von Ihnen in finanziell schwierigen Umständen leben und dass viele Gemeinschaften mit voller Berechtigung von allen Seiten an Sie herantreten und Sie um Unterstützung ihres Apostolats bitten.

Ich möchte jedoch die Gnade der Fastenzeit und die Aufforderung der Kirche zur Buße und zu Werken der Barmherzigkeit nutzen, um Ihre Aufmerksamkeit und Ihr Herz auf unsere Gemeinschaft und unsere lebenswichtigen Bedürfnisse zu lenken.

Das künftige Refektorium

Das künftige Refektorium

Sier wissen um die Größe und die Notwendigkeit des Gebetes nicht nur für jeden Christen, sondern auch für das Heil der Welt. Und „der Mönch ist der Mann des Gebets“, sagte Dom Gérard. „Die kontemplative Seele ist kein verschlossenes Gefäß“, schrieb Gustave Thibon. „Über Worte, Gesten und sogar über Gedanken und Gefühle hinaus verteilt sie über die ganze Welt jene Schätze, die sie im Himmel schöpft. Diese Stätten des inneren Lebens haben geheime Ausstrahlungen, die eine Auswirkung auf die Umgebungstemperatur haben. Denn beten, das heißt nicht nur, Gott um dieses oder jenes zu bitten, es heiß0t auch nicht, sich mehr und ausschließlich um sein eigenes persönliches Heil zu kümmern, es bedeutet, die Schleusentore der Gnade zu öffnen, es bedeutet, Gott zu erlauben, in der Welt zu sein. Und dort, wo dieser Fluss langsamer wird oder versiegt, da trocknet das weltliche Leben aus und vertrocknet wie ein Glied, in dem das Blut nicht mehr zirkuliert. Der bewegungslose Mönch in seiner Zelle, allein vor Gott, umgreift und durchdringt Raum und Zeit in ihrer ganzen Ausdehnung: sein Gebet wirkt auf die Menschen zurück und bewegt mehr, als es den Anschein hat, und diese göttliche Durchdringung ist zu tiefgreifend und zu rein, als dass ein Denken, das vom Leben hier unten geprägt ist, dieses Durchdringen begreifen könnte. Wer würde es denn wagen, die Gemeinschaft der Heiligen zu einem soziologischen Phänomen zu machen? Es ist eine absolute Intersubjektivität, die gänzlich ohne jedes spürbare Zeichen die Seelen in der reinen Innerlichkeit ihrer Quelle vereint.“ Und weiter sagte unser Autor: „Man spricht von der „Leere“ der mönchischen Existenz. Sie ist leer wie die Poren eines Organismus, aber durch diese Leere atmet die Welt Gott.“

Die Zelle, das ist das Vorzimmer zum Himmel, das ist das zweite Heiligtum“. Dom Romain Banquet Dom Romain Banquet

Die Zelle, das ist das Vorzimmer zum Himmel, das ist das zweite Heiligtum“. Dom Romain Banquet

 Die Arbeit aller Arbeiten ist das Gebet. Es geht allem Apostolat vor und unterstützt es wirksam im Verborgenen. Ohne Ihre Hilfe jedoch kann es nicht gedeihen und blühen unter dem Himmel dieser Welt, die durch das Gebet vor dem Übel und dem Unheil gerettet werden muss.

Wir danken Ihnen schon im Voraus von ganzem Herzen für die großherzige Hilfe, die Sie uns bitte zukommen lassen. Unsere Dankbarkeit hat ihren ganz besonderen Ort in der Messe, die wir jeden Monat für alle unsere Wohltäter darbringen. Gott segne Sie und Ihre Familien. „Gib aus deinem Vermögen Almosen“, sagte Tobias, „und wende dein Antlitz von keinem Armen ab; dann wird sich auch das Antlitz Gottes von dir nicht abwenden“. (Tob. 4, 7f)

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Kanonische Errichtung der Benediktiner der Immakulata

S.E. Guglielmo Borghetti, Bischof von Albenga-Imperia

S.E. Guglielmo Borghetti, Bischof von Albenga-Imperia

Wir haben die große Freude, Ihnen die bevorstehende kanonische Errichtung unserer Gemeinschaft anzukündigen, welche unser neuer Bischof S.E. Guglielmo Borghetti am kommenden 21. März, am Fest des hl. Benedikt, vornehmen wird.

Am 19. Januar 2015 haben wir S.E. Bischof Mario Oliveri mit den folgenden Worten, welche die Lage der Gemeinschaft seit ihrer Gründung zusammenfassen, um diese kanonische Errichtung gebeten:

„Exzellenz, hochwürdigster Herr Bischof,

Mit Ihrem Schreiben vom 6. Februar 2008 haben Sie mich väterlich in Ihrer Diözese Albenga-Imperia aufgenommen, um hier das Kloster Sancta Catharina von Siena zu gründen, in welchem die von unseren Gründern überlieferten monastischen und liturgischen in Übereinstimmung mit dem Motu Proprio „Summorum Pontificum“ des geschätzten Papstes Benedikt XVI. fortleben sollten.

Am 21.März 2012 haben Sie uns die Gnade erwiesen und die Freude gemacht, das Kloster als gemeinnützige klerikale Vereinigung von Gläubigen ad experimentum für drei Jahre zu errichten.

Nach nun also sieben Jahren, trotz zahlreicher Prüfungen von Berufungen, die nicht immer zum Erfolg führten, zählt die Gemeinschaft jetzt 3 feste Mitglieder, die Mindestzahl, welche das Recht verlangt, um eine kollegiale Gesamtheit von Personen zu bilden (can. 115 § 2).

Seit sieben Jahren ununterbrochen sind der Gottesdienst und die gesungene tägliche Messe in Villatalla, und das Lob Gottes wird getreu siebenmal am Tag und einmal in der Nacht mit dem gregorianischen Gesang, dem der Katholischen Kirche eigenen Gesang gefeiert, von der Matutin um 3.30 Uhr bis zur Komplet um 20 Uhr.

Da das ad experimentum an diesem 21. März 2015 ausläuft, bitten Bruder Antoine, Bruder Marie und ich demütig Eure Exzellenz um die Gnade, unsere Kommunität als Einrichtung religiösen Lebens diözesanen Rechts zu errichten. Diese Gnade gibt unserer Gemeinschaft eine starke und feste kirchliche Anerkennung und schützt ihr Charisma vor eventuellen Anfechtungen, die in dieser Zeit des Durcheinanders und der Unsicherheiten in der Kirche besonders zu befürchten sind. Ich meine auch, dass diese Anerkennung mehr Berufungen anziehen wird, die größere Sicherheit über die Vertrauenswürdigkeit unserer Gemeinschaft brauchen.

Nehmen Sie bitte, Exzellenz, den Ausdruck unserer Hochachtung und unseres kindlichen Respekts entgegen“.

Die Approbation der Konstitutionen durch den Heiligen Stuhl ist eine Bedingung für die Gültigkeit der Errichtung eines Instituts diözesanen Rechts. Sie wurde am 25. März 2015 unterzeichnet und erreichte S.E. Bischof Oliveri zu spät, denn an diesem Tag verzichtete er auf die Bitte von Papst Franziskus auf die Rechte, die zu seiner Aufgabe als Diözesanbischof gehörten. S.E. Borghetti brauchte Zeit, um seine neue Diözese kennenzulernen und uns am 12. März einen ersten Besuch abzustatten. Er hat mehrfach öffentlich erklärt, dass er zwar keine Neigung zur Tradition habe, jedoch das Motu Proprio „Summorum Pontificum“ Benedikts XVI. voll und ganz respektiere. Er hat Wort gehalten: in der Diözese werden jetzt auf Bitten von Gläubigen mehrere Messen im traditionellen Ritus gefeiert, und er wird also kommen, um uns kanonisch zu errichten und unsere Mönchsgelübde am kommenden 21. März entgegennehmen. Auf seine Bitte hin wird die traditionelle Messe feierlich vom ehemaligen Generalvikar Bischof Oliveris, Mgr. Giorgio Brancaleoni um 11 Uhr zelebriert werden; er selbst wird dabei im Chor anwesend sein.

Die Magdalenenkapelle in Bedoin, Ort der Gründungsgnade 1970

Die Magdalenenkapelle in Bedoin, Ort der Gründungsgnade 1970

Liebe Freunde, ich teile mit Ihnen unsere Freude, die Approbation durch die Heilige Kirche zu bekommen, damit wir unser klösterliches Leben in vollkommener Treue zur 1970 in Bedoin von Dom Gérard empfangenen Gnade fortführen können, dessen erster Schüler zu sein ich die Ehre hatte. Magnificat!

Danke für Ihr Gebet an diesem gesegneten Tag, so wie wir Sie alle täglich in unser Gebet einschließen. Gott segne Sie, er schütze Sie und Ihre Familien!

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Februar 2017: Besuch im Kloster Unserer Lieben Frau von Guadalupe in den USA

Kloster Unserer Lieben Frau von Guadalupe (New Mexico)

Kloster Unserer Lieben Frau von Guadalupe (New Mexico)

Hier in Villatalla hat uns im Sommer 2016 Dom Cyprien besucht, ein ehemaliger Mönch aus Le Barroux, der aus Amerika stammt. Mit ihm kamen zwei seiner Brüder, Pater André und Bruder Jean-Baptiste. Anfang Februar hat uns Dom Cyprien eine Reise in sein Kloster Unsere Liebe Frau von Guadeloupe geschenkt, das vor 25 Jahren gegründet wurde. Dort leben nun 40 Mönche, das Durchschnittsalter liegt bei 25 Jahren; fünf davon sind Priester und zehn sind Professen. Zwei Drittel sind Konversenbrüder.

Pater Dom Cyprian und Bruder Anthony

Pater Dom Cyprian und Bruder Anthony

In dieser jungen Gründung lebt, wie wir fanden, der Geist unserer Gründer, des Paters Muard und Dom Romain Banquets und die Gründungsgnade von Bedoin in den siebziger und achtziger Jahren. Das Kloster liegt in Neu-Mexiko, in der Gemeinde Silver City, ganz fernab auf einer Hochebene in 2000 m. Höhe. Wir waren ganz begeistert vom monastischen Ernst und dem jugendlichen Schwung dieser großherzigen, fröhlichen jungen Leute, die uns gegenüber voller liebevoller Aufmerksamkeit waren. Die Gebäude und alle Details des Innenausbaus und der Ausstattung zeugen von dem großen Sinn für Schönheit, der auch das Erbe von Dom Gérard ausmacht. In den Fluren, in den Sälen kann man viele Bilder mit französischen Heiligen bewundern: die hl. Johanna von Orléans, der hl. Franz von Sales, die hl. Bernadette, und natürlich Bilder unserer Gründer. Die Mönche arbeiten in vielen Werkstätten: Schmiede, Schreinerei, Bauhandwerk, Lederverarbeitung, nicht zu reden von der Pferdezucht, Viehwirtschaft, Schafzucht, von den Hühnern und den Kaninchen; es gibt einen Kräutergarten mit drei großen Beeten, vor allem auch eine Kaffeefabrik, die ganz ordentlichen Kaffee herstellt, kurz: es ist ein kleiner, fleißiger und disziplinierter monastischer Bienenstock, in dessen Mitte die heilige traditionelle Liturgie und das gemeinsame Rosenkranzgebet stehen.

Picknick während einer Wanderung

Die Tageseinteilung ist in etwa dieselbe wie in Le Barroux: Aufstehen um 3.15 Uhr, Bettruhe um 20.00 Uhr, ausgenommen Pater Prior, der noch lange nach der Komplet arbeitet. Schon jetzt sind die Gebäude zu klein, und die Brüder leben zu zweit in einer Zelle. Die Mönche bereiten für das Frühjahr den Bau einer großen Kirche vor. Bitte, helfen Sie ihnen. Danke!

Ich darf Sie einladen, dieses schöne und lebendige Kloster der Tradition kennenzulernen: www.ourladyofguadalupemonastery.com

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11. Juli 2016: Fest des hl. Benedikt

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Ankunft S.E. Oliveri, begleitet vom Pfarrer von Villatalla und von P. Prior.

Am vergangenen 11. Juli, dem Fest des heiligen Benedikt, kam S.E. Bischof Mario Oliveri nach Villatalla, um dort im Beisein der Gläubigen von Villatalla, von Freunden des Klosters, einem Dutzend Priester der Diözese und des hochwürdigen Herrn Stefano Manelli, dem Gründer der Franziskaner der Immakulata, eine Pontifikalmesse zu feiern.

Pater Stefano Manelli, der Gründer der Franziskaner der Immakulata, macht uns die Freude und ehrt uns mit seiner Anwesenheit.

Pater Stefano Manelli, der Gründer der Franziskaner der Immakulata, macht uns die Freude und ehrt uns mit seiner Anwesenheit.

Die bemerkenswerte Predigt Seiner Exzellenz hatte den Mönchsvater und Patron Europas zum Thema, der „erfüllt vom Geist aller Gerechten“ und ein Mann des Gebetes war, er, der in seiner Regel dieses Gebet „Gottes Werk“ nennt, „dem nichts vorgezogen werden soll.“

Die Eigenpräfation, aus welcher Seine Exzellenz die Einleitung seiner Predigt entnahm, beschreibt auf bewundernswerte Weise die innere Gnade, welche die Seele des heiligen Benedikt schmückte. Hier sei der Hauptteil wiedergegeben:
„Heiliger Gott, allmächtiger Vater, Du hast den heiligen Benedikt, Deinen Bekenner, zum Haupt und Lehrer einer zahllosen Menge von Söhnen gemacht und ihn mit himmlischer Weisheit begabt. Du hast ihn mit dem Geist aller Gerechten erfüllt und ihn mit dem Glanz Deines Lichtes erleuchtet, nachdem Du ihn entrückt hast, damit er in diesem Lichte einer inneren Vision, die Seele von aller Hemmnis befreit, die Begrenztheit der irdischen Dinge erkenne. Für all das danken wir Dir durch Jesus Christus, unseren Herrn.“

S.E. Oliveri mit Pater Stefano Manelli, dem Pfarrer von Villatalla und zahlreichen Priestern der Diözese.

S.E. Oliveri mit Pater Stefano Manelli, dem Pfarrer von Villatalla und zahlreichen Priestern der Diözese.

„Siehe, wie schön, wie lieblich es ist, wenn Brüder friedlich beisammen wohnen!“ Ps. 132

„Siehe, wie schön, wie lieblich es ist, wenn Brüder friedlich beisammen wohnen!“ Ps. 132

Nach der Heiligen Messe folgten das traditionelle Foto und die brüderliche Freude, die dazugehören, die Freude an der Begegnung und am Geschenk der Freundschaft beim gemeinsamen Buffet, welches unser Oblat Bruder Ange-Joseph vorbereitet hatte, der ruhig und zurückhaltend, großzügig und ein sehr guter Koch ist.

Abschied: auf Wiedersehen, teure Exzellenz, Gott segne Sie und lohne Ihnen, dass Sie als Hirte immer Ihrem Wahlspruch im weitergegebenen Glauben und im den Seelen verkündeten Frieden treu geblieben sind: „Fides et Pax“.

Abschied: auf Wiedersehen, teure Exzellenz, Gott segne Sie und lohne Ihnen, dass Sie als Hirte immer Ihrem Wahlspruch im weitergegebenen Glauben und im den Seelen verkündeten Frieden treu geblieben sind: „Fides et Pax“.

Es ist bekannt, dass S.E. Oliveri seit anderthalb Jahren offiziell keine kirchenrechtliche Macht mehr in dem Bistum hat, das jedoch noch sein Titularsitz ist. Es war unser Wunsch und Wille, dass dieser Tag für ihn ein Tag unserer ehrenden Zuneigung und kindlicher Dankbarkeit sei für all das Gute, das er während der sechsundzwanzig Jahre seines bischöflichen Dienstes getan hat. Trotz all der Prüfungen, die ihn in den letzten Jahren vermehrt getroffen haben, zeigte er eine große Heiterkeit der Seele, die an seinen Wahlspruch als Bischof erinnert: „Fides et Pax“. In diesem unerschütterlichen Glauben liegt das Geheimnis seines Friedens und seiner Güte, welche alle tief empfinden, welche die Gnade hatten, ihm nahe sein zu können.

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Der 15. August in Villatalla

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Die Muttergottes vom Licht (Henri Charlier)

Am 15. August jeden Jahres, am Fest Mariä Himmelfahrt, dem marianischen Höhepunkt des liturgischen Jahres, erneuern die Benediktiner der Immakulata feierlich ihre Weihe an die Muttergottes.

Der Prolog unserer vom Heiligen Stuhl am vergangenen 25. März approbierten Konstitutionen legt fest, daß die Benediktiner der Immakulata dem unaufgebbaren monastischen und liturgischen Erbe ihrer Väter eine Ganzhingabe an das Unbefleckte Herz Mariä hinzufügen, “denn alle unsere Tugenden, die das Wesentliche unserer Gesellschaft ausmachen sollen, sagte P.Muard, sind genau die Tugenden des Herzens Jesu und des Herzens seiner Mutter”. Im Sinne dieses Erbes erneuerte Dom Gérard am 22. August 1986 feierlich und unwiderruflich die Weihe der Gemeinschaft und aller ihrer Glieder an das Unbefleckte Herz Mariä, das er als das vollkommene Ideal ansah, dem nachgestrebt werden muß. Die Mönche von Villatalla haben den Namen “Benediktiner der Immakulata” angenommen, um diese Weihe an Maria, durch die sie “vollständiges Eigentum” Mariä werden, immer deutlicher und wirksamer werden zu lassen und so ihr Leben des Gebetes, der Lektüre und der handwerklichen Arbeit von ihrem Geist erfüllt sein zu lassen, damit nur Sie in ihnen lebe. Deshalb erneuern die Mönche der Immakulata täglich in ihrem Privatgebet diese Weihe, und jedes Jahr am 15. August verliest sie der Pater Prior feierlich, die Gemeinschaft kniet zu Füßen der Muttergottes der wundertätigen Medaille.

Hier nun der von Dom Gérard verfaßte und umständehalber nur leicht angepaßte Text; er verbindet eine spirituelle Erhebung des Denkens mit einer literarischen Ausdruckskraft von unvergleichlicher Schönheit:

“O Maria, unsere Herrin und milde Mutter, deren reines Herz voller Liebe für jeden von uns in brennendem Feuer glüht, blicke herab auf Deine Kinder, welche an diesem Tag das Gefühl tiefer Dankbarkeit für die empfangenen Gnaden und ein unerschütterliches Vertrauen in Deinen milden und machtvollen Schutz erfüllt, den ihre Schwäche, umringt von so vielen großen Gefahren, von Dir zu erwarten wagt.

“Sieh auf unsere junge Brüdergemeinschaft, deren kindliches Vertrauen um Deine Hilfe bittet; schau darauf, mit welchen Gefahren uns der Zustand der Welt und der heiligen Kirche bedroht, und laß niemals zu, daß unser inneres Leben, der übernatürliche Geist, die Rechtgläubigkeit, die Liebe zur Lehre der Kirche, die Liebe zur Einsamkeit, die Herzensdemut und die brüderliche Liebe in uns nachlasse. Mach, daß unsere Gemeinschaft dem Geist unseres Paters Muard, Deines getreuen Dieners, immer treu bleibe, der allen Gliedern seiner Ordensfamilie “die Tugenden der Herzen Jesu und Mariä” als eine immense Gnadenquelle anempfahl, aus der wir bis an das Ende unseres Lebens die Kraft schöpfen können, die wir brauchen, um “ein demütiges, armes und abgetötetes Leben” zu führen.

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Dom Gérard … 48 Jahre!
“Der Mönch ist ein Kind, das von nichts überrascht wird und staunt über alles”

“Laß niemals zu, daß unsere Unerfahrenheit uns erschrecke oder uns zurückweichen ließe. Schenke uns ein mildes und starkes Herz, damit niemals ein Erfolg uns begeistere und kein Rückschritt uns breche. Gib, daß wir, die wir aus uns selbst heraus nichts sind, alle unsere Ehre dareinsetzen, ganz von Dir abhängig zu sein, so wie jene Kinder, die Dein Sohn seinen Jüngern als Beispiel gab: Kinder, welche in allem, was geschieht, die Hand des himmlischen Vaters sehen, die über nichts erstaunt sind und sich über alles wundern.

“Wir machen für immer den Wunsch unserer Gründerväter zu unserem Wunsch, Dein Unbeflecktes Herz als Vorbild für uns zu nehmen, “denn es ist das vollkommene Bild der beiden Wesenszüge des Werkes: das innere Leben und die Selbstaufopferung”.

“So flehen wir Dich an, das Übel des Stolzes, das Streben nach Macht, die Anziehungskraft der Vergnügungen und des Glanzes dieser Welt von uns zu nehmen.

“Möge der Dämon niemals die Spreu des Streites oder der Eifersucht zwischen uns aussäen; möge in den Reihen unserer klösterlichen Familie immer übernatürlicher Friede, Herzensdemut und Vergebung der Sünden herrschen.

“Gib, o milde Jungfrau Maria, daß die Armen bei uns immer liebevoll als Gesandte Gottes empfangen werden, daß aber der Geist der Welt, die Angriffe des Schismas und der Häresie an unseren Mauern zerbrechen,ohne jemals zu uns vordringen zu können.

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Die Erneuerung der Weihe vor der
Muttergottes von der Wundertätigen Medaille

“Deshalb erbitten wir von Dir die Gnade, immer und ohne Nachlassen an der zweifachen Festung der heiligen Regel und der heiligen Liturgie festzuhalten als die besten Garanten der reinsten katholischen Glaubens und der höchsten Heiligkeit.

“O Du so milde und starke Jungfrau Maria, unsere so liebevolle Mutter, im Bewußtsein unserer Unzulänglichkeit, ein solches Programm zu verwirklichen, das weit über unseren Kräften liegt, weihen wir Dir heute feierlich und unwiderruflich unsere Gemeinschaft, unsere Familien, unsere Oblaten, unsere Freunde und Wohltäter, alles sei Dir übergeben. Alles ist Dein, all unser Denken, all unsere Zuneigung, unser Sehnen, unsere Plane: alles gehört Dir.

“So feierlich mit Dir verbunden, o Maria, wollen wir eingetaucht bleiben in Dein reines Herz wie in einen Ozean des inneren Lebens und der barmherzigen Liebe, voller Vertrauen, von Dir alles Licht zu empfangen und alle die Gnaden, die nötig sind, Dich zu lieben und dich lieben zu lassen, so daß das Leben Deines Sohnes in uns deutlich werde zu Ehre des Vaters in der Einheit des Heiligen Geistes”.

O Maria, ohne Sünden empfangen, bitte für uns, die wir zu Dir unsere Zuflucht nehmen (dreimal)


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Pfadfinderlager in Villatalla

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Die Gruppe St. Benedikt der Pfarrei St. Symphorien
aus Versailles mit ihrem Geistlichen

Im Juli haben Gruppen von Rangern bzw. Rovern der Vereinigten Pfadfinder Frankreichs ihre Zelte in Villatalla aufgeschlagen. Das Ziel der Pfadfinderbewegung ist es, im Rahmen des Zusammenlebens in der Gruppe zu lernen, umso tugendhaftere Menschen und Christen zu werden, als die Welt, in der sie leben, dekadent, aggressiv und gegen Gottes Gesetz ist.

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Der Dienst: freiwillige Arbeit in der Gruppe

Die drei Grundlagen des Pfadfinderlebens sind das Abenteuer, der Dienst und das Gebet. Das Abenteuer ist die Fremdheit, der Wechsel; das ist sowohl äußerlich wie auch innerlich zu verstehen. Den Dienst haben sie mit Beherztheit und Elan versehen, indem sie schwungvoll Hand angelegt haben bei den Arbeiten am Kloster: Holzarbeiten, Aufräumarbeiten, Materialtransporte, Rasenmähen, Abkratzen der sichtbaren Steinmauern, Spitzhacke usw… Das Gebet fand sowohl in der Gemeinschaft wie auch als persönliches Gebet statt, in der Schule des heiligen Meßopfers, dem Gipfel, nach dem jedes Tun des Pfadfinders und jedes Christen strebt und zugleich die Quelle jeglicher Tugend. Das Lager läuft auf zwei Ebenen ab: das Leben im Lager und das Leben außerhalb des Lagers. Wir haben sie bei der Arbeit gesehen und konnten sie dabei sehr hoch schätzen, der zweite Teil war eine Wanderung über die Straßen und Wege des Hochgebirges in Richtung Turin. Ihre Anwesenheit hier in Villatalla war ein schönes Zeugnis einer disziplinierten und fröhlichen Jugend, für die Gott das Zentrum und das Licht ihres ganzen Lebens ist. Eine Dame aus Villatalla sagte mir: „dica loro che sono ragazzi meravigliosi“ – „Sagen Sie ihnen, daß sie wundervolle junge Leute sind.“

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Die Gruppe sel. Piergiorgio Frassati aus aus Chalon-sur-Saône am Heiligtum Mariä Schnee oberhalb des Dorfes

In diesem glühend heißen Monat Juli war die Anwesenheit der Pfadfinder mit ihrer aufrechten Haltung und ihrer christlichen Freude wie ein frischer Wind für das Dorf. Gott segne sie dafür; möge Mariä Schnee, die Patronin des Heiligtums, zu dessen Füßen sie ihre Zelte aufgeschlagen hatten, ihnen helfen, die Treue zu ihrem Pfadfinderversprechen zu halten!

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Festtag des heiligen Benedikt in Villatalla

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Der Generalvikar Mgr. Brancaleoni zelebriert die Messe

Der 11. Juli ist ein Freudentag im Kloster. Wie in jedem Jahr begehen wir an diesem Datum den Festtag des heiligen Benedikt. Die Kirche ist voll, wenn die heilige Messe im traditionellen Ritus gefeiert wird. Zelebrant ist der Generalvikar, Monsignore Giorgio Brancaleoni, und ihm assistieren Diakon und Subdiakon und andere Mitfeiernd. Unter den Gläubigen sind die, die vor allem unsere Gläubigen sind, unsere Freunde und Nachbarn, und dieses Jahr sind auch die Routiers der Scouts unitaires de France, der großen französischen Pfadfinder-Organisation dabei, neben einem guten Dutzend Diözesanpriester, die diesen Festtag mit uns begehen wollen.

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Das Erinnerungsfoto

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Festmahl unter dem Sonnenschirm

Nach der Zeremonie serviert uns unser weltlicher Oblate, Bruder Ange-Joseph, mit der Hilfe frommer Damen aus der Pfarrei eine ländliche Mahlzeit auf der Wiese, im Schatten der Kirche.
Pater Prior dankt allen, die im Himmel und auf der Erde dazu beigetragen haben, daß dieser so schöne Tag unter den Auspizien des heiligen Benedikt ein Erfolg wurde. Er bittet alle um ihr Gebet, daß der Herr uns viele heilige Berufungen sende.

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Unser großer Mönchsvater, der heilige Benedikt von Nursia

Bei dieser Gelegenheit machen wir uns diese Gedanken und dieses Gebet von größter Aktualität zu eigen, die Dom Gérard vor dreißig Jahren an die Freunde des Klosters richtete:
“Vor 1500 Jahren erhob sich vor dem tragischen Horizont der großen Invasionen die strahlende Gestalt des heiligen Benedikt, des Mönchsvaters des Abendlandes.
Sein von Wundern erfülltes Leben war eine Herausforderung an die Welt, die der unseren ein wenig ähnlich war durch die Grausamkeit, dadurch, daß sie der Agitation und dem Chaos ausgeliefert war. Um sich herum ließ er die Güte herrschen, die Milde und die kindliche Frömmigkeit. Seine Jünger bauten überall in Europa Klöster, lehrten die Völker das Beten und für Gott in der Hoffnung auf den Himmel zu arbeiten.
Möge der Schutz unseres großen Vaters, liebe Freunde und Wohltäter, sich wie ein Mantel des Friedens über Sie, über Ihre Familien und Ihr Heim ausbreiten. Möge er uns insbesondere eine lebendige Sehnsucht einflößen, Gott zu dienen, und auch ein großes Vertrauen in Seine Vorsehung”.

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Die klösterliche Oblatur

Unsere australischen Oblaten, in der Mitte Pater Wong von der Priesterbruderschaft St. Petrus

Seit der Gründung des Klosters am 2. Juli 2008 haben viele unserer Freunde und Gläubigen ihren Wunsch geäußert, sich als Oblaten unserer mönchischen Gemeinschaft anzuschließen. Eine sehr eifrige Gruppe von etwa zwölf von ihnen hat sich sogar in Sidney in Australien von Pater Wong von der Priesterbruderschaft St. Petrus ausbilden lassen, dem wir die nötige Delegation erteilt haben.

Unser weltlicher Oblate, Bruder Ange-Joseph, und sein Hund Pepa.

Wir haben italienische, französische und schweizer Oblaten, die sich geitig an unsere Familie der Benediktiner der Immakulata angeschlossen habenn. Ganz in unserer Nähe wünschte ein anderer Oblate, der aus Mittelamerika kommt, Bruder Ange-Joseph, noch intensiver als Oblate zu leben. Er wohnt gesondert für sich in einem kleinen Haus im Dorf, zusammen mit seinem Hund Pepa und seinen drei Kanarienvögeln, welche die einzige Straße des Dorfes erfreuen. Er nimmt an der Liturgie der Mönche teil und widmet einen großen Teil seiner Zeit dem Dienst an der Gemeinschaft als Koch, Schneider und Verantwortlicher für den Hühnerstall.
Man kann das mönchische benediktinische Ideal bewundern oder sogar verehren, was aber kann es dem einfachen Christen bringen, der doch durch die Taufe schon Gott geweiht und zur Heiligkeit berufen ist? Nun, die Regel des heiligen Benedikt selbst lehrt es uns: sie ist wirklich eine Schule, in der man lernt, Gott zu dienen, “Dominici schola servitii”. “Die Oblatur”, schrieb der Hochwürdigste Vater Abt Dom Gérard, “ist vor allem ein Geist, der Geist des heiligen Benedikt. Ein so einfacher Geist, so fest eingewurzelt in die Frühzeit des Christentums, daß er sich leicht vom Stamm bis zu den entferntesten Ästen und Zweigen ausbreiten kann… Der benediktinische Geist bringt den Mönch dazu, hartnäckig und ganz konkret Gott zu suchen, seine gesamte Existenz auf den Willen Gottes auszurichten, unter dem Blick Gottes, für den Dienst Gottes”. Und in diesem Geist leitet und unterstützt die Regel unsere Oblaten, ihr ganzes Leben als ein Lob Gottes zu organisieren, zum Heil und zur Heiligung ihrer Seelen.

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(Français) 21 mars, fête de Saint Benoît.

Don Giovanni célèbrant la messe solennelle de Saint Benoît.

Don Giovanni célèbrant la messe solennelle de Saint Benoît.

Ce vendredi 21 mars, Villatalla est en fête. Les cloches sonnent à toutes volées et les villageois s’empressent vers la petite paroisse Saint Michel pour assister à la messe solennelle, présidée par Don Giovanni Pina (jeune prêtre ordonné le mois dernier).

Don Ivo lors de sa prédication.

Don Ivo lors de sa prédication.

Don Ivo, (chanoine prévôt de la Basilique Saint-Maurice de Porto-Maurizio) rappelait dans sa prédication les chapitres principaux de la Sainte Règle qui réside en l’obéissance et l’humilité. Don Francesco (professeur au séminaire) accompagne à l’orgue qui n’avait plus sonné depuis le rappel à Dieu de notre chère doyenne Flavia. Don Marco (chanoine qui vient nous donner des cours de liturgie) est cérémoniaire.

Le RP Prieur, Don Tomaso, Don Carmelo et Fr. Gabriel.

Le RP Prieur, Don Tomaso, Don Carmelo et Fr. Gabriel.

C’est aussi le jour anniversaire de notre curé Don Tomaso. Après la messe, nous sortons en procession. Puis un apéritif soigneusement dressé attend devant l’église où nous échangeons quelques paroles avec nos hôtes. à midi, nous chantons Sexte, avant de nous rendre chez Clara (une pieuse femme de Villatalla) qui a préparé un copieux repas, assistée par d’autres fidèles du village.

A la fin du repas, nous remercions nos hôtes et nous les raccompagnons charitablement avant de retourner chanter l’office de None. Encore un grand merci à tous ces prêtres qui sont venus partager avec nous une si belle solennité.

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