Ein AUFRUF DER BENEDIKTINER DER IMMAKULATA

Maison Saint-Jean: avant

Das Johanneshaus: vorher

PAX IN MARIA

Liebe Freunde,

Dank Ihrer Hilfe konnten wir vor zwei Jahren das Dach und die Fassade des „Johanneshaus“ genannten Gebäudes erneuern, drei weitere Zellen sollten entstehen, ein separates Refektorium und eine Küche sowie ein Kapitelsaal für die Zusammenkünfte der Kommunität. Die Bilder zeigen, was sich schon getan hat, dabei handelt es sich allerdings nur um das Äußere.

Das Johanneshaus: nachher

Das Johanneshaus: nachher

Nun sind wir dabei, das Innere zu restaurieren, und dort ist wirklich noch alles zu tun: Verputz, Malerarbeiten, Klempnerarbeiten. Elektrik, Heizung, von Fenstern und Türen nicht zu reden.

Ich weiß sehr wohl, dass viele von Ihnen in finanziell schwierigen Umständen leben und dass viele Gemeinschaften mit voller Berechtigung von allen Seiten an Sie herantreten und Sie um Unterstützung ihres Apostolats bitten.

Ich möchte jedoch die Gnade der Fastenzeit und die Aufforderung der Kirche zur Buße und zu Werken der Barmherzigkeit nutzen, um Ihre Aufmerksamkeit und Ihr Herz auf unsere Gemeinschaft und unsere lebenswichtigen Bedürfnisse zu lenken.

Das künftige Refektorium

Das künftige Refektorium

Sier wissen um die Größe und die Notwendigkeit des Gebetes nicht nur für jeden Christen, sondern auch für das Heil der Welt. Und „der Mönch ist der Mann des Gebets“, sagte Dom Gérard. „Die kontemplative Seele ist kein verschlossenes Gefäß“, schrieb Gustave Thibon. „Über Worte, Gesten und sogar über Gedanken und Gefühle hinaus verteilt sie über die ganze Welt jene Schätze, die sie im Himmel schöpft. Diese Stätten des inneren Lebens haben geheime Ausstrahlungen, die eine Auswirkung auf die Umgebungstemperatur haben. Denn beten, das heißt nicht nur, Gott um dieses oder jenes zu bitten, es heiß0t auch nicht, sich mehr und ausschließlich um sein eigenes persönliches Heil zu kümmern, es bedeutet, die Schleusentore der Gnade zu öffnen, es bedeutet, Gott zu erlauben, in der Welt zu sein. Und dort, wo dieser Fluss langsamer wird oder versiegt, da trocknet das weltliche Leben aus und vertrocknet wie ein Glied, in dem das Blut nicht mehr zirkuliert. Der bewegungslose Mönch in seiner Zelle, allein vor Gott, umgreift und durchdringt Raum und Zeit in ihrer ganzen Ausdehnung: sein Gebet wirkt auf die Menschen zurück und bewegt mehr, als es den Anschein hat, und diese göttliche Durchdringung ist zu tiefgreifend und zu rein, als dass ein Denken, das vom Leben hier unten geprägt ist, dieses Durchdringen begreifen könnte. Wer würde es denn wagen, die Gemeinschaft der Heiligen zu einem soziologischen Phänomen zu machen? Es ist eine absolute Intersubjektivität, die gänzlich ohne jedes spürbare Zeichen die Seelen in der reinen Innerlichkeit ihrer Quelle vereint.“ Und weiter sagte unser Autor: „Man spricht von der „Leere“ der mönchischen Existenz. Sie ist leer wie die Poren eines Organismus, aber durch diese Leere atmet die Welt Gott.“

Die Zelle, das ist das Vorzimmer zum Himmel, das ist das zweite Heiligtum“. Dom Romain Banquet Dom Romain Banquet

Die Zelle, das ist das Vorzimmer zum Himmel, das ist das zweite Heiligtum“. Dom Romain Banquet

 Die Arbeit aller Arbeiten ist das Gebet. Es geht allem Apostolat vor und unterstützt es wirksam im Verborgenen. Ohne Ihre Hilfe jedoch kann es nicht gedeihen und blühen unter dem Himmel dieser Welt, die durch das Gebet vor dem Übel und dem Unheil gerettet werden muss.

Wir danken Ihnen schon im Voraus von ganzem Herzen für die großherzige Hilfe, die Sie uns bitte zukommen lassen. Unsere Dankbarkeit hat ihren ganz besonderen Ort in der Messe, die wir jeden Monat für alle unsere Wohltäter darbringen. Gott segne Sie und Ihre Familien. „Gib aus deinem Vermögen Almosen“, sagte Tobias, „und wende dein Antlitz von keinem Armen ab; dann wird sich auch das Antlitz Gottes von dir nicht abwenden“. (Tob. 4, 7f)

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