Pfadfinderlager in Villatalla

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Die Gruppe St. Benedikt der Pfarrei St. Symphorien
aus Versailles mit ihrem Geistlichen

Im Juli haben Gruppen von Rangern bzw. Rovern der Vereinigten Pfadfinder Frankreichs ihre Zelte in Villatalla aufgeschlagen. Das Ziel der Pfadfinderbewegung ist es, im Rahmen des Zusammenlebens in der Gruppe zu lernen, umso tugendhaftere Menschen und Christen zu werden, als die Welt, in der sie leben, dekadent, aggressiv und gegen Gottes Gesetz ist.

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Der Dienst: freiwillige Arbeit in der Gruppe

Die drei Grundlagen des Pfadfinderlebens sind das Abenteuer, der Dienst und das Gebet. Das Abenteuer ist die Fremdheit, der Wechsel; das ist sowohl äußerlich wie auch innerlich zu verstehen. Den Dienst haben sie mit Beherztheit und Elan versehen, indem sie schwungvoll Hand angelegt haben bei den Arbeiten am Kloster: Holzarbeiten, Aufräumarbeiten, Materialtransporte, Rasenmähen, Abkratzen der sichtbaren Steinmauern, Spitzhacke usw… Das Gebet fand sowohl in der Gemeinschaft wie auch als persönliches Gebet statt, in der Schule des heiligen Meßopfers, dem Gipfel, nach dem jedes Tun des Pfadfinders und jedes Christen strebt und zugleich die Quelle jeglicher Tugend. Das Lager läuft auf zwei Ebenen ab: das Leben im Lager und das Leben außerhalb des Lagers. Wir haben sie bei der Arbeit gesehen und konnten sie dabei sehr hoch schätzen, der zweite Teil war eine Wanderung über die Straßen und Wege des Hochgebirges in Richtung Turin. Ihre Anwesenheit hier in Villatalla war ein schönes Zeugnis einer disziplinierten und fröhlichen Jugend, für die Gott das Zentrum und das Licht ihres ganzen Lebens ist. Eine Dame aus Villatalla sagte mir: „dica loro che sono ragazzi meravigliosi“ – „Sagen Sie ihnen, daß sie wundervolle junge Leute sind.“

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Die Gruppe sel. Piergiorgio Frassati aus aus Chalon-sur-Saône am Heiligtum Mariä Schnee oberhalb des Dorfes

In diesem glühend heißen Monat Juli war die Anwesenheit der Pfadfinder mit ihrer aufrechten Haltung und ihrer christlichen Freude wie ein frischer Wind für das Dorf. Gott segne sie dafür; möge Mariä Schnee, die Patronin des Heiligtums, zu dessen Füßen sie ihre Zelte aufgeschlagen hatten, ihnen helfen, die Treue zu ihrem Pfadfinderversprechen zu halten!

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