Die klösterliche Oblatur

Unsere australischen Oblaten, in der Mitte Pater Wong von der Priesterbruderschaft St. Petrus

Seit der Gründung des Klosters am 2. Juli 2008 haben viele unserer Freunde und Gläubigen ihren Wunsch geäußert, sich als Oblaten unserer mönchischen Gemeinschaft anzuschließen. Eine sehr eifrige Gruppe von etwa zwölf von ihnen hat sich sogar in Sidney in Australien von Pater Wong von der Priesterbruderschaft St. Petrus ausbilden lassen, dem wir die nötige Delegation erteilt haben.

Unser weltlicher Oblate, Bruder Ange-Joseph, und sein Hund Pepa.

Wir haben italienische, französische und schweizer Oblaten, die sich geitig an unsere Familie der Benediktiner der Immakulata angeschlossen habenn. Ganz in unserer Nähe wünschte ein anderer Oblate, der aus Mittelamerika kommt, Bruder Ange-Joseph, noch intensiver als Oblate zu leben. Er wohnt gesondert für sich in einem kleinen Haus im Dorf, zusammen mit seinem Hund Pepa und seinen drei Kanarienvögeln, welche die einzige Straße des Dorfes erfreuen. Er nimmt an der Liturgie der Mönche teil und widmet einen großen Teil seiner Zeit dem Dienst an der Gemeinschaft als Koch, Schneider und Verantwortlicher für den Hühnerstall.
Man kann das mönchische benediktinische Ideal bewundern oder sogar verehren, was aber kann es dem einfachen Christen bringen, der doch durch die Taufe schon Gott geweiht und zur Heiligkeit berufen ist? Nun, die Regel des heiligen Benedikt selbst lehrt es uns: sie ist wirklich eine Schule, in der man lernt, Gott zu dienen, “Dominici schola servitii”. “Die Oblatur”, schrieb der Hochwürdigste Vater Abt Dom Gérard, “ist vor allem ein Geist, der Geist des heiligen Benedikt. Ein so einfacher Geist, so fest eingewurzelt in die Frühzeit des Christentums, daß er sich leicht vom Stamm bis zu den entferntesten Ästen und Zweigen ausbreiten kann… Der benediktinische Geist bringt den Mönch dazu, hartnäckig und ganz konkret Gott zu suchen, seine gesamte Existenz auf den Willen Gottes auszurichten, unter dem Blick Gottes, für den Dienst Gottes”. Und in diesem Geist leitet und unterstützt die Regel unsere Oblaten, ihr ganzes Leben als ein Lob Gottes zu organisieren, zum Heil und zur Heiligung ihrer Seelen.

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